Distanz

11 km

Temperatur

13 °C

Höhenmeter

24 hm

Sattelzeit

0:46 h

Klopf, klopf – Aufwachen! Um 06:30 Uhr weckt uns der persönliche, sehr energische Zimmerservice. Der Blick aus dem Fenster verspricht einen wunderschönen Tag, doch so zeitig wollen wir uns dann doch nicht aus dem gemütlichen Bett erheben. Wir drehen uns nochmal um und schlummern etwas weiter.

Das Frühstücks-Buffet im Hotelzimmer fällt zwar etwas überschaubar aus, doch schmecken tut es alle mal. Gut gestärkt kann unser Pausentag also beginnen und zwar mit einer Ladung Wäschewaschen im Waschbecken … als das dann auch erledigt ist geht es aber wirklich rein in die Stadt.

Bild des Tages

Als erstes stellen wir unsere zwei Räder – in der europäischen Fahrradhauptstadt bleiben wir selbstverständlich dem Sattel treu – am Hafen in Nähe des Schauspielhauses ab. Von hier aus geht es am Kai entlang Richtung Wahrzeichen #1 der Stadt: die Meerjungfrau. Auf dem Weg dahin streifen wir bereits die anliegende „Festungsanlage“ mit ansehnlicher Kirche. Bei dem sich bewahrheiteten Traum-Wetter grünt es und blüht es an jeder Ecke. Am Ziel angekommen, sitzt eine aus Bronze gegossene Meerjungfrau auf einem Stein. Haben wir gesehen.

Die daneben liegende Festung hat es uns da schon mehr angetan. Auf dem Erdwall kann man entspannt entlang schlendern, eine Mühle entdecken und den Wasservögeln beim Schlafen, Schnattern, Brüten und Schwimmen zusehen. Pünktlich um 12 Uhr sind wir mit unserer ersten Runde fertig. Die nahegelegene Residenz der Königsfamilie lädt um diese Uhrzeit zum Wachwechsel ein. Mit Fanfare werden müde Soldaten gegen neue ausgetauscht. Haben wir das also auch gesehen.

Wieder auf dem Fahrrad, sind wir mit ein paar Pedalumdrehungen auch schon am Nyehavn mit seinen bunten Häusschen. Bei dem schönen Wetter treibt es aber auch jede Menge andere Touristen und sicher auch Einheimische an die frische Luft – dementsprechend voll ist es hier auf den Straßen. Wir lassen die Gefährte wieder stehen und bummeln ein wenig durch die Gassen. Im Supermarkt kümmern wir uns um Vitamine, Flüssigkeit und Aufschnitt für unsere ergatterten Brötchen. Eine Bank lädt in der Sonne zu Pause und Spielchen ein. Einfach mal entspannen.

Wir setzen unsere Runde fort und kommen an der alten Börse, Schlössern und prächtigen Kirchen vorbei. Besonders angetan sind wir von der „Vor Frelser Kirke“ mit ihrer äußeren Wendeltreppe auf dem Turm. Im Komunenviertel „Christiania“ erleben wir die alternative Kunst- und Lebensart Kopenhagens. An einem kleinen Kanal lassen wir nochmal die Beine baumeln und das Stückchen Kuchen aus dem Rucksack verschwindet auch wie von Zauberhand.

Jetzt soll es aber erstmal wieder ins Hostel gehen um uns für den Abend fit zu machen. Auf dem Weg dahin erleben wir hautnah den Fahrradverkehr der Stadt. Auf den breiten Radwegen geht es in großer Trauben von Ampel zu Ampel. Daran könnte man sich schon gewöhnen.

Tierfoto des Tages / der klopfende Zimmerservice

Für den Abend fit machen heißt in dem Fall: einfach mal faulenzen und Energie für den Tivoli (Vergnügungspark) sammeln. Doch da das Wetter sich immer mehr zu zieht und wir in den gemütlichen Betten versacken, streichen wir unsere Pläne für den Abend kurzerhand und genießen unser Zimmer so lange, wie wir es noch haben. Die eigentlichen Vorhaben verschieben wir auf einen späteren Zeitpunkt, wir werden schließlich auf dem Rückweg sehr wahrscheinlich nocheinmal hier Halt machen. Die Idee ist es, dann mit genügend Zeit und der Copenhagen-Card so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich zu besuchen. So planen wir ein wenig den nächsten Hauptstadt-Aufenthalt in Stockholm, knappern die restlichen Kekse und testen ausgiebig die von den lieben Kollegen mitgegeben Mini-Spiele.

Das Abendessen fällt ähnlich abwechslungsreich wie das Frühstück aus, nur das es jetzt auch Scheibenkäse gibt. Schmeckt trotzdem. Trotz aller Entspannung am Tag sind wir Müde von den Eindrücken und werden sicher schnell schlafen. In diesem Sinne – bis Morgen. Dann melden wir uns schon aus Schweden.

Tagesausgaben

  • Hotel – 65 €
  • Verpflegung – 10 €

2 Kommentare

  1. Na da habt ihr doch aber schon das wichtigste aus Kopenhagen gesehen 😊 es gibt noch eine sehr große Foodhalle die ihr euch beim nächsten mal mit anschauen könntet 😀😀😀ganz liebe Grüße

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