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Reisen Zurück in Dänemark - 2026

Tag 07 – Leuchtturm & Schlemmen

Der Tag empfängt uns heute etwas freundlicher. So entschließen wir uns heute für einen Ausflug nach Hvide Sande – einer kleinen Hafenstadt 30 Minuten nördlich von uns. Da der Wind doch recht stetig bläst, nehmen wir den Willy als Fortbewegungsmittel.

Doch bevor es in die „Stadt“ geht, machen wir einen Spaziergang um den Lyngvig Fyr. Der Leuchtturm ist ein beliebtes Ausflugsziel und ragt hoch über den Dünen. Bei unserem Rundgang – erst durch die Dünen, dann am Strand – können wir das Prachtexemplar von allen Seiten ablichten. Das Wetter tut sein übriges für ein paar gelungene Fotos.

Auf dem Rückweg nach Hvide Sande machen wir noch einen kurzen Stopp um ein paar Dinge für die morgige Fahrt und den heimischen Haushalt zu erwerben. Danach lassen wir aber das Auto stehen und schlendern gemütlich durch den Hafen zur Bummel-Meile. An einem kleinen Stand auf dem Weg dahin genehmigen wir uns eine Portion Fish-n-Chips.

Bild des Tages

In der Innenstadt ist ganz schön was los. Auf der Hebebrücke entdecken wir zudem eine kleine Robbe, welche sich in der Fahrrinne Beute erhofft. In den Läden ist ordentlich Betrieb und am Einstand ist die Schlange riesig. Das verschieben wir erst einmal. Denn wir benötigen noch etwas anderes. In der ganzen Stadt duftet es bereits verführerisch nach frisch geräuchertem Fisch. Genau solchen und noch mehr benötigten wir für das heutige Abendmahl.

Also kehren wir in eins der vielen Fischgeschäfte ein und versorgen uns mit geräucherter Makrele, ein Filet Scholle und Knoblauch-Krabben. Damit geht’s nun zurück zum Willy. Auf dem Weg hat sich der Andrang am Eisladen verringert und wir entscheiden uns für Softeis mit Zucker-Zimt-Topping und „Biscoff“-Keks. Lecker. Sehr aufmerksam von der Eisdiele ist auch eine entsprechende Versorgung der Vierbeiner, welche nicht nur Wasser angeboten bekommen. Freddy hat aber seine Spitze bereits von uns erhalten.

Gut gesättigt geht’s also zurück ins Feriendomizil. Hier braucht es erstmal eine Verdauungspause und noch eine Runde Carcassonne. Dabei vernichten wir noch die letzten „Non Stop“ Dragees. Dann bleibt noch etwas Zeit um die ersten Taschen für morgen zu packen, ehe wir uns im Anschluss ans Abendessen machen.

Die Scholle wird gebraten, die Krabben angerichtet und alles mit Frühkartoffel-Gurkensalat serviert. Dazu gibt’s französisches Bier aus blauer Flasche. Was ein schöner und leckere Abschluss. Da es schon etwas spät geworden ist, belassen wir es auch dabei und gehen lieber schon mal ins Bett.

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Tag 06 – Im Wind zum Hundewald

Bereits beim Aufwachen ist klar: heute erwartet uns anderes Wetter. Der Wind bläst kleine Regentropfen gegen das Fenster und lässt uns so ohne schlechtes Gewissen im Bett ausschlafen. Danach frühstücken wir auch erstmals am großen Esstisch im Haus. An selbigen bauen wir im Anschluss ein Spielchen auf und verbringen so den Vormittag.

Zum Mittag wollen wir dann gemeinsam mit Freddy den nahegelegenen Hundewald inspizieren. Dahin planen wir noch eine größere Runde durch den schönen Küstenwald. Hier blüht die Heide im sanften Lila und der Wind bläst kräftig durchs Gebüsch. An einem kleinen Straßenstand gibt’s noch ein kleines Mitbringsel. Weiter geht der Spaziergang an zahlreichen Pferdekoppeln bis wir am Hundewald angekommen sind.

Dieser ist wie gewohnt fantastisch angelegt. Viele kleine Pfade schlängeln sich durchs Dünenland aus Sand, Heide und kleinen Wäldchen. Zudem hat man hier die Chance, auch mal ein paar Artgenossen von Freddy ohne Leine zu begegnen. Diese sind dann auch zum Teil sehr am Spielen interessiert, wobei Freddy eher für die Snacks der dazugehörigen Menschen zu begeistern ist.

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Auf dem Rückweg gibt es dann noch eine ganz ordentliche Portion Regen. Als wir wieder am Ferienhaus sind, ist aber das Gröbste schon wieder trocken. Trotzdem kuscheln wir uns erstmal alle wieder etwas ein. Nach der Erholung gibt’s noch eine Runde Carcassonne und dann auch schon Abendbrot. Hier wärmen wir den Klassiker von gestern nochmal auf und servieren uns abermals Hot Dogs.

Da das Wetter immer noch nicht zum draußen sein einlädt, geht es nun nur noch auf eine kurze Gassirunde und dann ab ins gemachte Bett mit einem kleinen Serienmarathon.

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Tag 05 – Strand³

Ein kleiner Regenschauer heute Nacht sollte nicht zum Vorbild für den Tag werden. Darum gab es auch heute wieder Frühstück im Freien und Badespaß am Strand. Den genau dahin ging es nach dem verspeisen softer Dänemark-Brötchen und Bananen-Birnen-Joghurt.

Da wir nicht sicher sind, wie oft wir noch die Gelegenheit haben werden, entscheiden wir uns heute abermals für Grærup als Strandziel. Zu schön war hier der Sand und das Meer. Angekommen empfängt uns die Dünenlandschaft heute wieder mit allerhand Wind. Diesmal gelingt es uns aber hinter einer kleinen Düne ein Lager mit unserer Strandmuschel aufzubauen.

Nachdem wir den ersten Badedurchgang erledigt haben, macht sich Freddy auch direkt an die Arbeit einer angemessenen Sandkuhle zum schlafen. Durch den starken Wind, ist heute mit dem Bodyboard nicht viel drin, zu aufgewühlt das Wasser. Dafür geht’s am Strand mit dem Skimboard und Rückenwind sehr viel besser.

Als Zwischensnack gibt es heute neben dänischen Zitronenwasser, Gepäck aus den Niederlanden mit einer leichten Anis-Note – sehr fein. Vielleicht ja direkt eine Inspiration für nächsten Sommer, das wird sich aber noch zeigen müssen. Mit der Zeit arbeitet sich der feine Sand unter Zuhilfenahme des Winds in jeder Ritze. Und so brechen wir drei Sandmonster zum späten Nachmittag auf in Richtung Eis.

Hier fällt die Wahl heute auf Schoko-Streusel und Chokonød (Schokoladenüberzug mit Haselnuss). Wie immer eine vortrefflich Wahl. Und auch eine Waffelspitze findet einen Abnehmer mit dem Freddy. Danach geht es erstmal nach Hause zum ausspülen und aufhängen der Badeklamotten und zum Ausruhen. Das Abendessen ist heute (fast) maximal dänisch: es gibt Hotdogs. Jedoch ohne die landestypischen roten Pølser sondern mit klassischen Wienern. Yummi.

Bild des Tages

Im Anschluss nehmen wir drei nochmal die Fahrräder in die Hand und düsen im goldenen Abendlicht zum Strand. Doch was der Himmel auf dem Weg zum Meer versprach, kann er leider  erstmal nicht halten. Denn mit betreten unserer acht Beine verschwindet die Sonne erstmal hinter einer blaugrauen Wolkenwand. Doch dann kurz vorm Untergehen lässt sie sich doch noch mal blicken und zeichnet ein wunderbares Abendrot an den Horizont. Vor diesem Hintergrund tummeln sich zahlreiche Möwen auf der Jagd nach etwas essbaren. Für uns bedarf es dafür nur einen kurzen Griff in den Rucksack, um den Tag mit ein paar Polly – welche wir bereits aus Schweden sehr gut kennen – zu beenden.

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Tag 04 – Wind und Wellen

Der Tag beginnt (wie mittlerweile gewohnt) mit einem reichhaltigen Frühstück in der Morgensonne auf der Frühstücksterrasse. Das Angebot hat sich nun aber durch legendären Bananen-Birnen-Joghurt und leicht gesalzener smør (Butter) erweitert. Gut gestärkt geht es also erstmal wieder in die Koje – zum Verdauen und Lesen, anschließend gibt es noch eine Partie Mischwald.

Trotz des bereits zum Frühstück bemerkbaren Windes, entscheiden wir uns heute für einen Strandbesuch mit dem Fahrrad – wieder in Richtung Süden mit der Hoffnung auf weniger Steine unter den Füßen. Doch bevor es soweit ist, müssen wir dem Gegenwind trotzen. Schlussendlich schaffen wir es bis zum Ende der Asphaltstraße und entscheiden uns hier unser Strandglück zu suchen.

In der Tat ist der Zugang zum Wasser deutlich angenehmer, wenn auch nicht so sanft wie gestern. Unangenehmer ist da schon der wirklich kräftige Südwind, der ein Aufstellen der Strandmuschel verhindert und uns regelmäßig kleine Sandstürme um die Ohren weht. Also am besten direkt ins Wasser. Hier sind heute ausgesprochen gute Wellen zum Bodyboarden. Abwechselnd spülen wir uns so den Flugsand von der Haut.

Video des Tages

Durch den allumfassenden Sand ist heute ein gemütliches Strandverweilen nicht wirklich drin. Darum packen wir nach dem Badespaß und einer Stärkung mit Melone unsere Sachen und schwingen uns auf die Räder – nun mit ordentlich Rückenwind. Dieser trägt uns geradewegs zum nächsten Eiscafé. Hier erwarten uns zwei Softeis – eins mit Haselnuss-Krokant (sehr lecker und besser als gestern) und eins mit Daim (Schoko-Karamell-Stückchen). So gestärkt lassen wir uns im Ferienhaus in Sessel und Hängematte fallen.

Nach einer Weile zieht sich der Himmel etwas zu und uns zieht es nach drinnen an den Spieltisch. Die Tasche mit Brettspielen soll ja nicht umsonst mitgereist sein. Im Anschluss knurrt der Magen und wir verschnabulieren noch die restlichen Wraps von gestern. Jetzt ist auch wieder etwas Sonne auf Terrasse 2.

Dies nehmen wir zum Anlass, uns nochmal mit dem Freddy und den Rädern in Richtung Strand zu bewegen. Hier laufen wir zunächst hinter den Dünen durchs Heideland und vorbei an ruhigen Angelseen. Beim Militär-Abschnitt des Strandes wechseln wir die Dünenseite. Eine großer roter Ball signalisiert uns, das gerade keine Schießübungen stattfinden.

Am Strand erwartet uns eine fast schon meditative See mit einem ganz hauchzarten Lüftchen. Der Himmel ist wieder bedeckt und zeigt sich nur leicht orange. Dafür sind wir nahezu alleine und können gemütlich zurück schlendern.

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Tag 03 – Strandparadies

Erste Erholungsanzeichen machen sich bemerkbar: auch ohne Wecker sind wir etwas zeitiger auf den Beinen – aber nicht weniger ausgeschlafen. Das Frühstück nehmen wir heute auf Terrasse Nummer drei zu uns, diese liegt angenehm halbschattig.

Im Anschluss machen wir uns auf zum nächsten Strandtag, soll doch das Wetter mindestens genau so gut werden wie gestern. Nur den Strand wechseln wir. Nymindegab (in dem unser Ferienhaus steht) ist landesweit bekannt für seine Bernstein-Funde, darum ist es ein wahres Paradies für Steine-Sammler. Zum Barfuß baden und andere Strandaktivitäten ist es aber weniger optimal. Darum steuern wir mit dem Willy Grearup-Strand an. Vielleicht hat die Wahl des Strandes auch etwas mit der Nähe zum besten Eisladen zu tun – man weiß es nicht.

Hier jedenfalls erwartet uns weicher Sandstrand bis weit ins Meer, kaum eine Menschenseele und überraschenderweise Wind von Land. Dadurch ist die See heute deutlich gezähmter. Das nehmen wir nach dem Lagerbau auch direkt in Augenschein. Die Wellen haben eine angenehme Höhe und das Wasser ist ziemlich warm – Unterkühlung brauchen wir da erstmal nicht fürchten.

Und so verbringen wir den Tag unter blauen Himmel mit lesen, in den Wellen planschen und mehr oder minder gekonnt über den Strand Surfen. Freddy ist mittlerweile ein Meister im Sandbetten bauen und geht da seiner Lieblingsbeschäftigung nach: schlummern. Alternativ eignet sich aber auch ein Oberkörper als Kopfkissen.

Bild des Tages

Zum Nachmittag schmeißen wir uns das letzte Mal in die Fluten. Der Wind hat gedreht und aufgefrischt. Die Folge sind ordentliche Wellen und jede Menge Spaß. Danach machen wir noch einen Abstecher zum Eis. Heute fällt die Wahl auf Haselnuss-Krokant und Zucker-Zimt-Topping. Ersteres ein Klassiker der immer zu empfehlen ist, letzteres mag erstmal etwas schräg klingen ist aber eine sehr lecker Variante, welche wir vergangenes Weihnachten entdeckt haben.

Nun müssen wir noch etwas die Urlaubskasse leeren. Neben ein paar Zutaten für die anstehenden Abendessen, braucht es natürlich auch noch nordische Spezialitäten, welche wir kennen und kennenlernen möchten. Auf dem Weg dahin gibt es noch ein paar Hirsche vom Straßenrand aus zu entdecken. Nach dem kleinen Fotostopp findet sich dann aber allerlei Köstliches in unserem Einkaufswagen und später nach Hause. Hier gibt’s jetzt nur noch ein paar Wraps mit Falafel und French Dog Dressing – eine dieser Köstlichkeiten Dänemarks.

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Tag 02 – Urlaubsfeeling

Alle Wecker aus. Dies war gestern Abend noch die wichtigste Amtshandlung. Die Folge dessen: erst nach zehn startet für uns der Tag. Entsprechend entspannt und ausgeschlafen geht es auf die Morgenrunde und danach an den Frühstückstisch. Auf Terrasse 1 scheint schon die Vormittagssonne und wärmt die Brötchen.

Danach geht’s erstmal wieder aufs Sofa bzw. in die Hängematte zur Literaturstunde. Leicht schaukelnd und gut gebettet verbringen wir so den Vormittag. Natürlich bleibt bei so viel Faulenzerei auch noch Zeit für ein kleines Spielchen, bevor wir die Strandtasche packen und zum Meer radeln.

Da angekommen, empfängt uns die warme Mittagssonne und wir errichten so gleich ein kleines Lager. Die Badesachen haben wir schon im Ferienhaus übergeschweift, sodass wir direkt in die Fluten hüpfen können. Das Meer ist ordentlich aufgewühlt und spült uns samt Bodyboard kräftig zurück zum Strand. Schätzungsweise bis zu drei Meter türmen sich die Wellen vor uns auf. Das Wasser ist ansonsten angenehm temperiert.

Nach dem Sport, erstmal wieder Entspannung beim Sonnenbaden. Wir drei machen die Beine und Pfoten lang und genießen den nun gewohnt menschenleeren Strand. Und genauso so verbringen wir auch den Rest des Tages: kurze oder auch längere Abkühlung im Meer und anschließend Ruhe.

Bild des Tages

Als wir uns zurück in den Sattel schwingen ist es schon 19:00 Uhr und so langsam könnten wir was zu Beißen vertragen. Es gibt nochmal Nudel-Reste und für Freddy ein paar Insekten. Dieses Mal auf Terrasse 2 im Abendlicht. Mehr passiert dann heute wohl auch nicht mehr. Was ein schöner Urlaub.

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Tag 01 – Der frühe Vogel schleckt das Eis!

Unser Urlaub beginnt mit einem echten Donnerwetter! Das Klingeln des Weckers um 02:30 Uhr wird begleitet vom lauten Tösen des nächtlichen Gewitters. Nur wenig später, fallen auch die dazugehörigen Regentropfen gen Boden. Was das Gärtner-Herz zwar höher schlagen lässt, so aber nicht in der Morgenplanung bedacht war. So bleibt eben die Freddy-Runde aus und unser kleiner Mitfahrer kann sich direkt vom Bett ins Hundekörbchen im Auto kuscheln.

Im Regen geht’s dann auch los, welcher uns den ganzen Tag mal mehr mal weniger begleiten wird. In der Durchfahrt durch Berlin prasselt es unwetterartig auf die Autobahn. Dank vieler Baustellen sind wir da aber eh mit reduzierter Geschwindigkeit unterwegs. Ansonsten kommen wir ohne größere Verkehrs-Hürden entspannt der Küste näher.

Auf Höhe Hamburgs, gegen 09:00 Uhr, findet sich an einem Rastplatz eine gute Gelegenheit für eine etwas längere Runde Gassi. Direkt von der Autobahn geht es einen schönen Waldpfad entlang. Danach schwingen wir uns aber auch gleich wieder in die Sitze und setzen zur finalen Etappe an. Nur etwas stockender Verkehr sorgt für etwas Verzögerung am Grenzübertritt, sodass wir sehr pünktlich um 13:00 Uhr mit dem Willy auf den Strand rollen.

Urlaub.

Überraschend voll (was uns von anderen Dänemark-Urlaubern bereits berichtet wurde) ist der Strand, weshalb wir ein ganzes Stück nach hinten fahren müssen. Hier machen wir uns aber direkt auf die Socken oder besser gesagt, werfen wir die Socken in den Wind und gehen auf Spaziergang. Das Wetter ist wechselhaft. In der Sonne sind es angenehm warme 21 Grad. Immer wieder schieben sich allerdings Wolken vor die Sonne. Und über dem Meer zieht es bedrohlich dunkelblau auf. Doch wir laufen gemütlich gegen den Wind und haben so nichts zu befürchten.

Als wir zurück am Auto sind, ist die Dunkelfront schon im Landesinnere. Doch ein weiteres Regengebiet zeichnet sich bereits ab. Wir putzen also den Sand von den Pfoten und Füßen und Starten in Richtung Eisdiele – denn ein Start in den Dänemark Urlaub ohne Softeis macht ja gar keinen Sinn. Und so sitzen wir wenig später mit dem besten Softeis – mit Schokolade und Puffreis überzogen – im Auto und freuen uns das wir den Regen perfekt angepasst haben.

Bild des Tages

Von hier sind es auch nur noch 30 Minuten durch die Dünenlandschaft bis nach Nymindegab, wo sich unser Ferienhaus befindet. Dieses kann uns mal wieder voll überzeugen. Zwar steht es direkt im Ort, ist aber trotzdem ruhig und hat einen fantastischen umzäunten Garten, drei Terrassen, zwei Wohnzimmer und fünf Türen nach draußen. Hier werden wir uns sicher wohlfühlen.

Nach dem Auspacken braucht es erstmal eine Stärkung durch ein bisschen Gemütlichkeit auf dem Sofa bzw. Bett. Nach dem Wiedererwachen ist es dann auch schon Zeit für die obligatorischen Nudeln mit Tomatensoße, welche es traditionell am ersten Abend gibt. Im Anschluss bepacken wir nochmal die Räder und fahren zu Strand.

Mit dem Rad sind es 5 Minuten Dünenweg zum Strandaufgang. Hier erwartet uns ein frischer Wind und eine sich langsam senkende Sonne. Dazu Möwen, die im Meer fischen und ein beeindruckendes Wolkenspiel. Hinter diesem versteckt sich schlussendlich die Sonne, zaubert aber zum Abschluss noch einen Regenbogen in den Himmel.

Und mit diesen gewohnt schönen Eindrücken, schwingen wir uns unter die Dusche und dann ins Bett.

Reisen Wander-Herbst in Österreich - 2025

Tag 06 – Rückfahrt am Wasser entlang

Um neun Uhr haben wir uns heute mit dem Vermieter für die Abschluss-Übergabe verabredet. Das heißt, allzu zeitig müssen wir uns nicht aus dem Bett begeben. Zeit für uns, ausgiebig zu frühstücken und gelassen das Gepäck zu packen, gibt es obendrein. 

Während unsere Reisebegleiter direkt gen Norden in die Heimat starten, wollen wir den Tag noch mit einem Ausflug ausfüllen. Doch zunächst machen wir am Fuße unseres Hausbergs in St. Urban Halt und umrunden den spiegelglatten See als ausgiebige Gassirunde für Freddy. Die Laubfärbung hat in unserer Anwesenheit deutlich zugenommen und taucht die Hänge um uns herum mehr und mehr in wunderschöne Gelb-, Rot-, Brauntöne. Nach dem Beinevertreten ist die Fahrgemeinschaft bereit für das erste größere Stück der Rückfahrt. Aber nicht, ohne nochmal am Hof-Laden-Automaten einen Zwischenstopp einzulegen. Hier gelangen noch zwei Knacker und etwas Antipasti-Frischkäse in Kugelform ins Gepäck. 

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Jetzt heißt es aber erstmal 2,5h Autobahn durch die Alpenrepublik, inklusive der legendären Tauerntunnel. Am anderen Ende erwartet uns dann auch bereits das Salzburger Land mit nassgrauem Nebelwetter. Genau in dieses steigen wir auch wenig später aus für einen Spaziergang durch die Lammer Klamm. Durch eine hohe Felsspalte wird hier tosendes Wasser gepresst. Von den Hängen tropft Tau, Regen und Nebelwasser auf die Wege entlang der Klamm. Ein Schild weist uns darauf hin, dass man die Klamm nicht nur von oben bestaunen kann, sondern dass sie auch mit Kanu oder Schlauboot befahren wird. Allerdings wohl nur mit etwas Übung. Die Lammer Klamm Route ist mit der Schwierigkeit 4 von 6 bewertet, was beim Anblick der Stromschnellen nicht verwunderlich ist. 

Neben viel Wasser gibt es hier im deutsch-österreichischen Grenzgebiet auch deutlich mehr Touristen, welche sich über die engen Pfade bewegen. Für Freddy ist das Ganze keine große Herausforderung. Lediglich die hohe Gitterrost-Brücke möchte man getragen werden. Am Ende mündet das Naturschauspiel in ein gemächliches Flussbett. Wir entscheiden uns hier nicht für den Rückweg über die nassen Holzwege in der Klamm, sondern für den Weg außen herum. Leider gibt es beim ansässigen Gastwirt keinen Kaiserschmarrn, weshalb wir uns für die geschmierten Brote im Auto entscheiden. 

Nach der wunderbaren Pause und gut gestärkt rollen wir schon bald über die Grenze. Kurz vor München empfiehlt uns das Navi eine schnellere Route abseits der Autobahn, zur Umgehung eines Staus. Das klappt bis auf eine kurze Stopp and Go Phase an einer Ampel auch wunderbar. Wieder zurück auf dem deutschen Kulturgut Autobahn, tuckern wir entspannt weiter Richtung Nürnberg. Hier bietet sich mit dem Rhein-Donau-Kanal eine weitere wunderbare Rastmöglichkeit am Wasser. Menschenleer und in ruhiger Abendstimmung werden wir hier von einem Flusskreuzfahrtschiff empfangen. Entlang des Kanals gibt es einen gut ausgebauten Rad und Fußweg, dem wir bis zur Rhein-Donau-Wasserscheide folgen. Markiert ist der Ort mit einem großen, steinernen Monument. 

Auf dem Rückweg wird es bereits dunkel, und unsere Bäuche haben die Schnitten vom Mittag bereits gut verwertet. Ein Anruf in der nächstgelegenen Pizzeria in Allersberg lässt aber auf Besserung hoffen. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Kaum 20 Minuten später duftet es im Willy nach frischgebackener italienischer Pizza. Ebenso schnell ist diese auch schon wieder verspeist. Die Pizza Ciao Ragazzi in Allersberg können wir also wärmstens empfehlen. 

Ziemlich genau 20 Uhr machen wir uns dann ein letztes Mal auf die Socken. In drei Stunden gleiten wir durch immer bekannter werdende Regionen Sachsens. Gegen 23 Uhr biegen wir auch schon in die Wächterstraße ein und liegen wenig später alle drei friedlich und mit den vielen tollen Eindrücken der letzten Tage im Bett.

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Tag 05 – Klammwanderung

Heute starten wir wieder alle gemeinsam und etwas gemütlicher in den Tag. Nach dem Frühstück geht es wieder in Richtung Slowenien. Diesmal endet allerdings unsere Fahrt am Anfang des Loibelpasses. Hier ist der Einstieg in die Tscheppaschlucht. Diese Klamm empfängt uns zunächst mit einstelligen Temperaturen – trotz grandiosem Sonnenwetter – und alpentypischen Glaswasser. Der Eintritt ist etwas moderater als das gestrige Angebot in Slowenien. Der Weg hindurch ist super ausgebaut, hält aber für Freddy einige Herausforderungen parat. Neben steilen Stufen, welche teilweise nur mit Hilfe zu bewältigen sind, sind es vor allem die Gitterbrücken, die große Überwindung kosten. Doch fast alle Hindernisse werden selbstständig bewältigt. Besser befestigte Wege, zum Teil in schwindelerregender Höhe, sind hingegen kein Problem. 

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Die Klamm selbst weiß mit vielen Wasserspielen und blauer Farbe zu überzeugen. Das Highlight sind aber die zwei großen Wasserfälle am Ende. Nach dem Bestaunen dieser Naturwunder folgen wir weiter dem Wasser gen Gipfel. An einer Gabelung entscheiden wir uns für die sonnige Talseite und die Aussicht auf eine geöffnete Baude. Den ersten Wunsch kann uns die Wegführung und der Himmel bieten. Die zwei Gasthäuser am Wegesrand zeigen sich hingegen geschlossen. Also geht es weiter nach oben. 

Nach einer weiteren halben Stunde und einem Gespräch mit Ortsansässigen nutzen wir einen Picknickplatz für eine ausgiebige Rast im feinsten Panorama. Gut gestärkt, sind es auch nur noch ein paar Minuten bis zum nächsten Ziel des heutigen Tages: dem Meerauge im Bodental. Dieser grünblaue See ist der Sage nach mit dem See in Bled (Slowenien) verbunden und bietet echtes Aquarium-Feeling. Bis zum Grund kann man die Fische darin schwimmen sehen.

Nach spontanem Studium des Busfahrplans teilt sich die Wandergruppe. Christiane und Uwe fahren mit dem Bus ins Tal zum Auto, während wir hier weiter das Bodental erkunden. Freddy darf leider mangels Maulkorb nicht mitfahren. So nutzen wir die Zeit und laufen in Richtung Märchenwiese. Diese soll ein schönes Panorama bieten, muss aber letztlich auf einen erneuten Besuch verschoben werden. Im Herbst ist der Zutritt zum Wald nach 17 Uhr untersagt. Da wir Reh, Hirsch und Braunbär nicht stören wollen, endet auch für uns hier der Ausflug.

Wenig später werden wir auch von den anderen beiden mit dem Auto eingesammelt und rollen wieder ins Tal. Zum Urlaubsabschluss halten wir auf dem Heimweg im Gasthof Singer. Hier empfängt uns ein überaus schneller und gastfreundlicher Kellner und serviert uns Kärntner Nudeln (mit Kartoffelmasse gefüllte Teigtaschen) in den Varianten: Käse, Spinat, Kürbis und Tomaten-Mozzarella. Den Abschluss des leckeren Mahls bildet für uns ein Zwetschgen-Auflauf (Pflaumenkompott mit Pfannkuchen) und ein großer Indianerkrapfen (Biskuit mit viel, wirklich sehr viel Sahne und warmer Schokosauce übergossen). Alles sehr, sehr lecker.

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Tag 04 – Unser Herz schlägt für Slowenien

Heute trennen sich die Wege der Bewohner des Ferienhauses. Für ein gemeinsames Frühstück heißt es deshalb zeitig zu Tisch kommen. Um sechs Uhr morgens schmieren wir heute unsere Brote. Kurz nach sieben machen wir drei uns auf in Richtung Süden. 

Die slowenische Grenze ist nur rund eine Autostunde entfernt und hat bereits ab Tag eins unser Interesse geweckt. Mit den Erfahrungen aus unserem ersten Besuch in Slowenien sind wir freudig gespannt. 

Empfangen werden wir dabei so, wie wir Slowenien auch verlassen haben, mit besten Herbstwetter. Unser erstes Ausflugsziel ist die Schlucht „Pokljuka Gorge“. Der Weg zum offiziellen Parkplatz ist zwar laut Schild nur für „Landowner“ gestattet, in diesem Fall fühlen wir uns einfach mal so und passieren die Straße. 

Die Schlucht selbst beginnt zunächst eher flach entlang eines glasklaren Wasserlaufs. Typischerweise ist der Weg gesät mit vielen fast weißen Kalksteinen. Nach einer Viertelstunde führt uns der Weg steil hinauf durch eine beeindruckende Felshöhle mit mehreren Lichtfenstern. Durch ein solches stapfen wir weiter hinauf zum oberen Kamm der Schlucht. Hier scheint nun auch etwas die Sonne durchs Mischwalddach. Damit fallen dann auch die ersten Hüllen: ein warmer Tag kündigt sich an. 

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Kurz nach dem Wendepunkt des Rundwegs geht es dann rein in einen schmalen Felsspalt, welcher erst auf einer Treppe zwischen den Felsen und später in ein Balkon-Weg an der Felswand mündet. Zu Pfoten liegt uns hier ein riesiger Innenhof umgeben von Gestein. Der Weg hinaus führt abermals zwischen hohe Felswände hindurch, welche das goldene Morgenlicht strömt. Zurück am Parkplatz und nach kurzer Toiletten-Pause (jeder Parkplatz den wir heute besucht haben, war mit einer sauberen Trocken-Toilette ausgestattet) geht die Fahrt weiter. 

Nächstes Ziel ist die berühmte Vintgar-Klamm. Mangels Planungssicherheit am Morgen, haben wir uns nicht um einen 20-minutigen Zeitslot für den Eintritt gekümmert. Am Parkplatz wies uns dann der nette Herr drauf hin, dass es hier keine Tickets gibt und diese in vier Kilometer Entfernung erworben werden müssen. Mit dem Wissen um die anfallende Parkplatzgebühr von 10 € entscheiden wir uns den Besuch der Klamm nicht weiter zu forcieren und damit die insgesamt 43 gesparten Euro anderweitig einzusetzen. 

Nach kurzer Recherche ist ein neuer Plan geschmiedet und wir wechseln die Talseite. Fast gegenüber befindet sich der „Rekreacijski Park Završnica“. Diese kleine aber sehr gepflegte Parkanlage mit einem hübschen Wehr und türkisblauen Stausee lädt uns zum gemütlichen Picknick ein. Freddy genießt unterdessen das grüne Gras in der Sonne. Nach dem verspeisen der ersten Ration Proviant umrunden wir den kleinen See und kehren gemütlich zum Willy zurück. 

Von hier geht es in nur wenigen Autominuten weiter in Richtung Landesinnere. Ziel ist diesmal ein kleiner versteckter Wasserfall namens „Slap Peracica“. Unser Auto stellen wir am Waldrand ab und begeben uns erst einmal steil bergab. Nach 15 Minuten erreichen wir das kleine Idyll mitten im Wald. Rund zwei Meter fällt das saubere Wasser hinunter in ein kleinen See. Ringsherum gibt es reichhaltige Flora mit vielen spannenden Pflanzen. Entlang des kleinen Bachs könnte Freddy wohl den ganzen Tag laufen. Da wir aber nicht wissen, wo das Ganze endet, laufen wir den Bach hinauf zurück zur Straße, an dessen Endet das Auto steht. Wie immer wenn wir uns auf den Rückweg begeben sinkt die Lust unseres Vierbeiners. Darum gibt’s für die bereits geleisteten Meter am Auto für alle einen kleinen Snack. 

Snack ist auch das richtige Stichwort für den nächsten Stopp. Aus Erfahrung wissen wir um die guten Backkünste der Slowenen und um die hier ansässige Spezialität: Bleder Cremeschnitte. Also besuchen wir in „Bistrica pri Trzicu“ eine Bäckerei. Leider ohne Cremeschnitte, dafür mit leckeren Börek Kringel, vier verschiedenen süßen Brezel-Teilchen und vier Milchbrötchen ähnlichen Stängeln. Der Cremeschnitte wegen besuchen wir nochmal einen örtlichen Supermarkt. Auf dem Weg fällt der aufmerksamen Beifahrerin dabei das Schild zum Ausflugsziel: „Dovzan Gorge“ auf. Bevor wir uns dahin begeben, werden wir doch noch fündig und packen neben ein paar Keksen für die nächsten Tage auch noch zwei Cremeschnitten ein. 

Nun aber weiter hin zur Dovzan Schlucht. Der Weg führt bereits entlang des tobenden Wassers und zum Teil durch den Fels. Wir stellen unseren Willy am Parkplatz ab und machen uns auf den Weg entlang und durchs Flussbett. Imposant fließt das Wasser um die rundgespülten Steine, welche in viele Farben leuchten. Freddy muss die ein oder andere Stufe bzw. Kletterpassage hochgehoben werden, zeigt sich aber als echter Kletterfreund. Erst bei den senkrechten Stiegen auf über 5 Metern ist Schluss mit dem Ausflug. Am Ufer nehmen wir noch das Börek aus der Bäckerei ein und beratschlagen die letzte Station vor Sonnenuntergang. 

Dafür wählen wir für die Rückfahrt den Weg über den Loibelpass. An dessen Ende liegt die Grenze zwischen Österreich und Slowenien – versteckt mitten in einem Tunnel. Doch bevor wir da durch fahren, halten wir direkt davor auf einem Wanderparkplatz. Von hier aus starten viele Touren hinauf zu den schroffen, nicht mehr von Bäumen bewachsenen Gipfeln. Mit Blick auf die Uhr und das verfügbare Tageslicht ist das jedoch keine Option mehr. Dafür schlängeln wir uns auf einem schmalen Pfad entlang des Berges – angenehm immer auf der gleichen Höhe. Erst durch einen wunderbaren Mischwald, später an kahlen Berghängen. Ziel sind zwei auf der Karte eingezeichnete Tunnel. Kurz davor werden wir noch einmal durch eine kleine Kletterpassage aufgehalten, welche aber alle an Leine und Stahlseil gesichert passieren. 

Danach gibt es erst einmal ein Relikt der Weltkriegsgeschichte zu sehen. Ein in den Fels gebauter Bunker, hier hat man wohl das Tal überwacht. Ein paar hundert Meter weiter erspähen wir dann auch schon den Eingang zum Tunnel. Ein erster Blick hinein überrascht uns dann doch sehr. Das Ende des Tunnels ist nur in weiter Entfernung zu erahnen. Dazwischen liegt jede Menge Dunkelheit. Nach einen kurzen Moment des Zögerns begeben wir drei uns mit Handyleuchten bewaffnet hinein. Unser Eingang ist ein wenig mit Geröll versehen, weswegen wir geduckt starten, ehe wir bequem und aufrecht durch die Dunkelheit laufen können. Das vermeintliche Ende entpuppt sich dann als Fenster. Der Tunnel geht weitere circa hundert Meter weiter. Hier ergibt sich für uns einen weiteren Weitblick hinein ins Tal nach Slowenien. Was wir auf der Karte fälschlicherweise als zwei Tunnel identifiziert hatten, waren in Wirklichkeit jeweils Anfang und Ende. 

Auf dem gleichen Weg geht es dann zurück zum Auto. Mit selbigen starten wir kurz nach Sonnenuntergang in Richtung Hütte. Die anderen Reiseteilnehmer haben den Tag in der Sonne und mit Angeln am See verbracht. Leider gab es keine kolossalen Fangerfolge, weshalb die Bratkartoffeln mit Eiern und frischen Waldpilzen serviert werden. Als Nachtisch gibt es dann die superleckere Cremeschnitte aus Slowenien und natürlich ein Spielchen.