Unser Urlaub beginnt mit einem echten Donnerwetter! Das Klingeln des Weckers um 02:30 Uhr wird begleitet vom lauten Tösen des nächtlichen Gewitters. Nur wenig später, fallen auch die dazugehörigen Regentropfen gen Boden. Was das Gärtner-Herz zwar höher schlagen lässt, so aber nicht in der Morgenplanung bedacht war. So bleibt eben die Freddy-Runde aus und unser kleiner Mitfahrer kann sich direkt vom Bett ins Hundekörbchen im Auto kuscheln.
Im Regen geht’s dann auch los, welcher uns den ganzen Tag mal mehr mal weniger begleiten wird. In der Durchfahrt durch Berlin prasselt es unwetterartig auf die Autobahn. Dank vieler Baustellen sind wir da aber eh mit reduzierter Geschwindigkeit unterwegs. Ansonsten kommen wir ohne größere Verkehrs-Hürden entspannt der Küste näher.
Auf Höhe Hamburgs, gegen 09:00 Uhr, findet sich an einem Rastplatz eine gute Gelegenheit für eine etwas längere Runde Gassi. Direkt von der Autobahn geht es einen schönen Waldpfad entlang. Danach schwingen wir uns aber auch gleich wieder in die Sitze und setzen zur finalen Etappe an. Nur etwas stockender Verkehr sorgt für etwas Verzögerung am Grenzübertritt, sodass wir sehr pünktlich um 13:00 Uhr mit dem Willy auf den Strand rollen.
Urlaub.


Überraschend voll (was uns von anderen Dänemark-Urlaubern bereits berichtet wurde) ist der Strand, weshalb wir ein ganzes Stück nach hinten fahren müssen. Hier machen wir uns aber direkt auf die Socken oder besser gesagt, werfen wir die Socken in den Wind und gehen auf Spaziergang. Das Wetter ist wechselhaft. In der Sonne sind es angenehm warme 21 Grad. Immer wieder schieben sich allerdings Wolken vor die Sonne. Und über dem Meer zieht es bedrohlich dunkelblau auf. Doch wir laufen gemütlich gegen den Wind und haben so nichts zu befürchten.
Als wir zurück am Auto sind, ist die Dunkelfront schon im Landesinnere. Doch ein weiteres Regengebiet zeichnet sich bereits ab. Wir putzen also den Sand von den Pfoten und Füßen und Starten in Richtung Eisdiele – denn ein Start in den Dänemark Urlaub ohne Softeis macht ja gar keinen Sinn. Und so sitzen wir wenig später mit dem besten Softeis – mit Schokolade und Puffreis überzogen – im Auto und freuen uns das wir den Regen perfekt angepasst haben.

Von hier sind es auch nur noch 30 Minuten durch die Dünenlandschaft bis nach Nymindegab, wo sich unser Ferienhaus befindet. Dieses kann uns mal wieder voll überzeugen. Zwar steht es direkt im Ort, ist aber trotzdem ruhig und hat einen fantastischen umzäunten Garten, drei Terrassen, zwei Wohnzimmer und fünf Türen nach draußen. Hier werden wir uns sicher wohlfühlen.
Nach dem Auspacken braucht es erstmal eine Stärkung durch ein bisschen Gemütlichkeit auf dem Sofa bzw. Bett. Nach dem Wiedererwachen ist es dann auch schon Zeit für die obligatorischen Nudeln mit Tomatensoße, welche es traditionell am ersten Abend gibt. Im Anschluss bepacken wir nochmal die Räder und fahren zu Strand.














Mit dem Rad sind es 5 Minuten Dünenweg zum Strandaufgang. Hier erwartet uns ein frischer Wind und eine sich langsam senkende Sonne. Dazu Möwen, die im Meer fischen und ein beeindruckendes Wolkenspiel. Hinter diesem versteckt sich schlussendlich die Sonne, zaubert aber zum Abschluss noch einen Regenbogen in den Himmel.
Und mit diesen gewohnt schönen Eindrücken, schwingen wir uns unter die Dusche und dann ins Bett.
