Der Tag beginnt (wie mittlerweile gewohnt) mit einem reichhaltigen Frühstück in der Morgensonne auf der Frühstücksterrasse. Das Angebot hat sich nun aber durch legendären Bananen-Birnen-Joghurt und leicht gesalzener smør (Butter) erweitert. Gut gestärkt geht es also erstmal wieder in die Koje – zum Verdauen und Lesen, anschließend gibt es noch eine Partie Mischwald.

Trotz des bereits zum Frühstück bemerkbaren Windes, entscheiden wir uns heute für einen Strandbesuch mit dem Fahrrad – wieder in Richtung Süden mit der Hoffnung auf weniger Steine unter den Füßen. Doch bevor es soweit ist, müssen wir dem Gegenwind trotzen. Schlussendlich schaffen wir es bis zum Ende der Asphaltstraße und entscheiden uns hier unser Strandglück zu suchen.

In der Tat ist der Zugang zum Wasser deutlich angenehmer, wenn auch nicht so sanft wie gestern. Unangenehmer ist da schon der wirklich kräftige Südwind, der ein Aufstellen der Strandmuschel verhindert und uns regelmäßig kleine Sandstürme um die Ohren weht. Also am besten direkt ins Wasser. Hier sind heute ausgesprochen gute Wellen zum Bodyboarden. Abwechselnd spülen wir uns so den Flugsand von der Haut.

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Durch den allumfassenden Sand ist heute ein gemütliches Strandverweilen nicht wirklich drin. Darum packen wir nach dem Badespaß und einer Stärkung mit Melone unsere Sachen und schwingen uns auf die Räder – nun mit ordentlich Rückenwind. Dieser trägt uns geradewegs zum nächsten Eiscafé. Hier erwarten uns zwei Softeis – eins mit Haselnuss-Krokant (sehr lecker und besser als gestern) und eins mit Daim (Schoko-Karamell-Stückchen). So gestärkt lassen wir uns im Ferienhaus in Sessel und Hängematte fallen.

Nach einer Weile zieht sich der Himmel etwas zu und uns zieht es nach drinnen an den Spieltisch. Die Tasche mit Brettspielen soll ja nicht umsonst mitgereist sein. Im Anschluss knurrt der Magen und wir verschnabulieren noch die restlichen Wraps von gestern. Jetzt ist auch wieder etwas Sonne auf Terrasse 2.

Dies nehmen wir zum Anlass, uns nochmal mit dem Freddy und den Rädern in Richtung Strand zu bewegen. Hier laufen wir zunächst hinter den Dünen durchs Heideland und vorbei an ruhigen Angelseen. Beim Militär-Abschnitt des Strandes wechseln wir die Dünenseite. Eine großer roter Ball signalisiert uns, das gerade keine Schießübungen stattfinden.

Am Strand erwartet uns eine fast schon meditative See mit einem ganz hauchzarten Lüftchen. Der Himmel ist wieder bedeckt und zeigt sich nur leicht orange. Dafür sind wir nahezu alleine und können gemütlich zurück schlendern.

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