Ein kleiner Regenschauer heute Nacht sollte nicht zum Vorbild für den Tag werden. Darum gab es auch heute wieder Frühstück im Freien und Badespaß am Strand. Den genau dahin ging es nach dem verspeisen softer Dänemark-Brötchen und Bananen-Birnen-Joghurt.
Da wir nicht sicher sind, wie oft wir noch die Gelegenheit haben werden, entscheiden wir uns heute abermals für Grærup als Strandziel. Zu schön war hier der Sand und das Meer. Angekommen empfängt uns die Dünenlandschaft heute wieder mit allerhand Wind. Diesmal gelingt es uns aber hinter einer kleinen Düne ein Lager mit unserer Strandmuschel aufzubauen.
Nachdem wir den ersten Badedurchgang erledigt haben, macht sich Freddy auch direkt an die Arbeit einer angemessenen Sandkuhle zum schlafen. Durch den starken Wind, ist heute mit dem Bodyboard nicht viel drin, zu aufgewühlt das Wasser. Dafür geht’s am Strand mit dem Skimboard und Rückenwind sehr viel besser.











Als Zwischensnack gibt es heute neben dänischen Zitronenwasser, Gepäck aus den Niederlanden mit einer leichten Anis-Note – sehr fein. Vielleicht ja direkt eine Inspiration für nächsten Sommer, das wird sich aber noch zeigen müssen. Mit der Zeit arbeitet sich der feine Sand unter Zuhilfenahme des Winds in jeder Ritze. Und so brechen wir drei Sandmonster zum späten Nachmittag auf in Richtung Eis.
Hier fällt die Wahl heute auf Schoko-Streusel und Chokonød (Schokoladenüberzug mit Haselnuss). Wie immer eine vortrefflich Wahl. Und auch eine Waffelspitze findet einen Abnehmer mit dem Freddy. Danach geht es erstmal nach Hause zum ausspülen und aufhängen der Badeklamotten und zum Ausruhen. Das Abendessen ist heute (fast) maximal dänisch: es gibt Hotdogs. Jedoch ohne die landestypischen roten Pølser sondern mit klassischen Wienern. Yummi.

Im Anschluss nehmen wir drei nochmal die Fahrräder in die Hand und düsen im goldenen Abendlicht zum Strand. Doch was der Himmel auf dem Weg zum Meer versprach, kann er leider erstmal nicht halten. Denn mit betreten unserer acht Beine verschwindet die Sonne erstmal hinter einer blaugrauen Wolkenwand. Doch dann kurz vorm Untergehen lässt sie sich doch noch mal blicken und zeichnet ein wunderbares Abendrot an den Horizont. Vor diesem Hintergrund tummeln sich zahlreiche Möwen auf der Jagd nach etwas essbaren. Für uns bedarf es dafür nur einen kurzen Griff in den Rucksack, um den Tag mit ein paar Polly – welche wir bereits aus Schweden sehr gut kennen – zu beenden.










