Es ist warm. Bereits früh am Morgen und selbst in der Nacht ist es heute richtig warm. Kein Wölkchen stellt sich dem kräftigen Sonnenschein in den Weg. Nach dem Aufwachen reißen wir erstmal alle Zeltöffnung auf, bleiben aber zunächst im Schatten liegen.
Nach einem gemütlichen Frühstück cremen wir uns ordentlich ein und packen unsere Ausrüstung für den Tag. Das Zelt belassen wir an Ort und Stelle und fahren ein paar Kilometer weiter bis nach Reine. Hier steht die Besteigung des „Reinebringen“ an. Die Bewertungen der Wanderungen gehen von kurz und leicht bis schwer und lebensgefährlich. Insgesamt gilt bis nach oben 1978 Stufen zu besteigen und 448 Meter nach oben zu stapfen. Doch bevor wir uns dem Treppensteigen widmen, kühlen wir unsere Körper mit gefrorenen Wasser etwas runter.

Mit dieser Vorbereitung und ausreichend Wasser im Gepäck starten wir wenig später den Aufstieg. Die vielen anderen Wanderer lassen darauf schließen das es sich um einen außerordentlich beliebte Tour handelt. Und bei Betrachtung mancher Herabsteigenden brauchen wir wohl auch nicht um unser Leben zu fürchten. Trotzdem sollte man den Aufstieg nicht unterschätzen, besonders bei solch hochsommerlichen Temperaturen. Ohne viele kleine Pausen und genügend Wasser ist eine Ankommen wohl unmöglich. Der Schweiß rinnt uns vom Kopf und benetzt großflächig unsere Shirts. Und so geht es Stufe für Stufe nach oben. Überrascht sind wir hingegen von der üppigen Flora, welche uns am Wegesrand begleitet. Es geht vorbei an farbenfrohen Blumenwiesen und hindurch unter blühenden Holunder.
Oben angekommen zahlen sich die Mühen mal wieder aus und es gibt Fernsicht bis zum norwegischen Festland mit seinen verschneiten Berggipfeln. Ebenso gibt es Belohnung in Form von Bananen und Keksen. Danach heißt es wieder 1978 Stufen nach unten. Dies geht aber deutlich einfacherer als nach oben. Zum späten Nachmittag haben wir unsere Tour beendet und treten die Heimfahrt an. Auf dem Weg zurück knipsen wir noch ein paar Fotos vom malerischen Reine und füllen die Wasserbestände auf.













Zurück am Zelt hüpfen wir schnell noch unter den Duschsack und waschen den vielen Schweiß des Tages ab. Nun heißt es entspannen und genießen. Nach einer Viertel Wassermelone müssen wir leider den Rückzug ins Zelt antreten. Zu viele kleine Flugobjekt machen uns das Leben schwer. Hier ist es aber auch sehr schön.
Tagesausgaben
- Verpflegung – 11 €
Etappe

Farbe = Geschwindigkeit | Punkt = 5 km Runde
