Kein Wecker.
Erst zum Vormittag stapfen wir noch etwas verschlafen die knarrende Holztreppe hinunter in die Wohnküche. Der Duft von Brötchen steigt bereits auf und der Frühstückstisch füllt sich so allmählich mit Leckereien und Menschen.
Draußen regnet es leicht und verleitet Freddy nur zum Minimal-Spaziergang und kurzem Beinheben auf dem Grundstück. Der Platz an der warmen Ofenbank ist dann doch viel verlockender.
Während draußen sich der Regen mit Schnee vermischt, werden in unserer Hütte fleißig Mischwälder mit Spielkarten gelegt und mit passenden Bewohnern ergänzt.
Zum Nachmittag verziehen sich dann wie angesagt die Schnee-Regen-Wolken und wir machen uns zu fünft auf auf eine kleine Erkundungstour des Hausbergs. Der Weg führt uns einmal um den Berg herum, am St. Paul Gasthof vorbei. Dabei wechseln sich matschige Waldwege mit lohnenswerten Ausblicken ab. Und auch der umfunktionierte Hundebeutel füllt sich beständig mit Pilzen des Waldes.
Wieder auf der Simonhöhe angekommen, gibt es Obst, Knoppers und Mozartkugeln. Wir entscheiden uns gegen eine Erweiterung der Wanderroute und für eine Erweiterung des Kartenspieles um die Flora und Fauna der Alpen – passend zur Urlaubsregion.





















Zum Abend gibt’s dann die Sammelerfolge mit Zwiebeln angebraten, dazu Reis, Blumenkohl und Béchamelsauce. Mit vollen Bäuchen machen wir uns im Anschluss nochmal auf nach St. Urban für einen Spaziergang um den gleichnamigen See. Krönender Abschluss der abendlichen Bewegungstherapie war ein Besuch im Selbstbedienungs-Hofladen. Hier landeten zu erst vier Becher Eis (Erdbeere, Banane-Schoko, Apfel-Walnuss, Karamell) im Einkaufskorb und wenig später in unseren Bäuchen. Bevor wir die Schlafgelegenheiten aufsuchten, gab es noch ein Spielchen. Dann aber ab ins Bett.

