Heute starten wir wieder alle gemeinsam und etwas gemütlicher in den Tag. Nach dem Frühstück geht es wieder in Richtung Slowenien. Diesmal endet allerdings unsere Fahrt am Anfang des Loibelpasses. Hier ist der Einstieg in die Tscheppaschlucht. Diese Klamm empfängt uns zunächst mit einstelligen Temperaturen – trotz grandiosem Sonnenwetter – und alpentypischen Glaswasser. Der Eintritt ist etwas moderater als das gestrige Angebot in Slowenien. Der Weg hindurch ist super ausgebaut, hält aber für Freddy einige Herausforderungen parat. Neben steilen Stufen, welche teilweise nur mit Hilfe zu bewältigen sind, sind es vor allem die Gitterbrücken, die große Überwindung kosten. Doch fast alle Hindernisse werden selbstständig bewältigt. Besser befestigte Wege, zum Teil in schwindelerregender Höhe, sind hingegen kein Problem.
Die Klamm selbst weiß mit vielen Wasserspielen und blauer Farbe zu überzeugen. Das Highlight sind aber die zwei großen Wasserfälle am Ende. Nach dem Bestaunen dieser Naturwunder folgen wir weiter dem Wasser gen Gipfel. An einer Gabelung entscheiden wir uns für die sonnige Talseite und die Aussicht auf eine geöffnete Baude. Den ersten Wunsch kann uns die Wegführung und der Himmel bieten. Die zwei Gasthäuser am Wegesrand zeigen sich hingegen geschlossen. Also geht es weiter nach oben.













Nach einer weiteren halben Stunde und einem Gespräch mit Ortsansässigen nutzen wir einen Picknickplatz für eine ausgiebige Rast im feinsten Panorama. Gut gestärkt, sind es auch nur noch ein paar Minuten bis zum nächsten Ziel des heutigen Tages: dem Meerauge im Bodental. Dieser grünblaue See ist der Sage nach mit dem See in Bled (Slowenien) verbunden und bietet echtes Aquarium-Feeling. Bis zum Grund kann man die Fische darin schwimmen sehen.
Nach spontanem Studium des Busfahrplans teilt sich die Wandergruppe. Christiane und Uwe fahren mit dem Bus ins Tal zum Auto, während wir hier weiter das Bodental erkunden. Freddy darf leider mangels Maulkorb nicht mitfahren. So nutzen wir die Zeit und laufen in Richtung Märchenwiese. Diese soll ein schönes Panorama bieten, muss aber letztlich auf einen erneuten Besuch verschoben werden. Im Herbst ist der Zutritt zum Wald nach 17 Uhr untersagt. Da wir Reh, Hirsch und Braunbär nicht stören wollen, endet auch für uns hier der Ausflug.















Wenig später werden wir auch von den anderen beiden mit dem Auto eingesammelt und rollen wieder ins Tal. Zum Urlaubsabschluss halten wir auf dem Heimweg im Gasthof Singer. Hier empfängt uns ein überaus schneller und gastfreundlicher Kellner und serviert uns Kärntner Nudeln (mit Kartoffelmasse gefüllte Teigtaschen) in den Varianten: Käse, Spinat, Kürbis und Tomaten-Mozzarella. Den Abschluss des leckeren Mahls bildet für uns ein Zwetschgen-Auflauf (Pflaumenkompott mit Pfannkuchen) und ein großer Indianerkrapfen (Biskuit mit viel, wirklich sehr viel Sahne und warmer Schokosauce übergossen). Alles sehr, sehr lecker.

