Distanz

78 km

Temperatur

-2 °C in der Nacht

Höhenmeter

XXX hm

Sattelzeit

5:46 h

Die zweite kalte Nacht haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Jetzt schon etwas geübter und mit dem ein oder anderen Kniff zur optimalen Schlaf-Lage. Und wieder stehen wir bei Sonnenschein auf und gehen unserer Morgenroutine nach. Leider mag das Zelt im Halbschatten nur langsam auftauen, sodass es heute mal außen mitfahren darf.

Am reich gedeckten Frühstücksbuffet des Supermarkts haben wir die Qual der Wahl. Auf dem Parkplatz machen wir es uns gemütlich und genießen die erstaunlich warme Sonne. Davon kann auch das Zelt ein wenig vertragen – also breiten wir es auch noch schnell mit aus. Etwas länger als gedacht sitzen wir so und genießen das frühlingshafte Wetter.

Bild des Tages

So langsam pocht dann doch wieder der Zeigefinger auf die Uhr. Für heute Abend haben wir uns eine warme Dusche gewünscht. Ein Campingplatz ist auch schon gewählt und so machen wir uns auf ins Potsdamer Getümmel. So eine Großstadt haben wir gefühlt schon lange nicht mehr durchquert. Als wir diese hinter uns gelassen haben geht es weiter über Dörfer und Felder. Natürlich gegen den Wind. Naja wir melden uns sollte sich hier etwas tun.

Am Wegesrand treffen wir immer wieder auf die ersten ankommenden Zugvögel. Zwei Storchenpaare konnten wir ebenfalls in ihren Nestern entdecken. Mit dieser Begleitung und dem Wechsel aus Sonne und weniger Sonne kann es eigentlich weitergehen.

Der ungewohnte Sonnenschein lässt uns direkt nach einem Eis gelüsten – gedacht, getan. So sitzen wir zur Mittagszeit und schlecken unsere kühle Pause. Ein Anruf beim Campingplatz lässt weiter auf ein heißen Tagesabschluss hoffen, da dieser bereits geöffnet hat. Einzig sorgen bereiten mal wieder diese ganzen Kilometer… Noch nicht mal bei der Hälft sind wir. Nun aber zügig.

Zwar fällt das Treten mit jedem Meter bis zum Ziel schwerer, aber immerhin geht es voran. So blicken wir recht zuversichtlich auf den letzten Etappen-Abschnitt welcher durch malerische Weidelandschaft führt. Nach einer für Autos gesperrten Brücke, welche wir zum Glück überqueren konnten, holt uns leider die Realität ein. Die eben noch glatt geteerte Straße weicht einem Meer aus Pflastersteinen. Uns bleibt nur die Wahl zwischen groben Kopfsteinen oder weichen Feldboden am Rand – das gewohnte Spiel Regen und Traufe eben. Als wenig später das historische anmutende Kopfsteinpflaster in eine moderneren Version wechselt ahnen wir uns schon fast am Ziel. Doch falsch gedacht. Nach der nächsten Kurve holpert es munter weiter.

Auf dem kleinen rudimentären Campingplatz haben wir es dann auch irgendwann geschafft – gut geschüttelt, nicht gerührt. Zur Belohnung gibt’s leckere Gockel-Bolognese mit Nudeln, Tütensuppe und tatsächlich eine warme Dusche!!! Mal sehen wie lange uns die Wärme im Zelt erhalten bleibt. Bis morgen.

Tagesausgaben

  • Frühstück – 7€
  • Eis & Frühstück für Morgen – 6€
  • Zeltplatz – 19€

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