Distanz

76 km

Temperatur

4 °C an der B2

Höhenmeter

343 hm

Sattelzeit

5:18 h

Das Wichtigste zum Start: wir haben die Nacht überlebt. Ein Wellness-Spa ist vielleicht etwas anderes und den ein oder anderen kalten Schauer mussten wir wohl oder übel hinnehmen. Für etwas Entschädigung sorgte aber zum Tagesstart die wärmende Sonne, welche sich über unser Zelt legte. Umso erstaunter waren wir über die Reifbildung an unserem Zelt … Es war also doch ziemlich kalt gewesen.

In einer Mischung aus leichter Nacht-Kältestarre und Müdigkeit packten wir unsere sieben Sachen. Hier ist sicherlich noch etwas Zeitpotenzial, welches sich mit steigenden Temperaturen herausholen lässt. So gibt es erst zum zeitigen Mittag ein üppiges Supermarkt-Frühstück und eine kleine Routen-Optimierung.

Bild des Tages

Da wir ja nun festgestellt haben, dass auch ausgewiesene Radrouten kein Garant für gute Wege sind, entschließen wir uns der planmäßigen Eurovelo-Route den Rücken zuzukehren. Der Tag ist schon zu fortgeschritten und die 15 Kilometer weniger Strecke einfach zu verlockend. So begeben wir uns auf dem nächsten Weg zur B2 – mal wieder. Man sieht sich eben immer mehrfach im Leben. Und heute können wir uns mit dieser brandenburgischen Lebensader anfreunden. Entlang läuft über die gesamte Strecke ein asphaltierter Radweg welcher uns zielsicher Richtung Potsdam bringt.

Nur den Wind konnten wir heute nicht von unserem Vorhaben überzeugen. Stetig bläst es uns von Vorn entgegen. So kommen wir wieder einmal nur mühsam vorwärts. Nach einer Stärkung in Treuenbrietzen mit Gebäck und kakaohaltiger Milch geht es weiter durch die Spargellandschaft Beelitz. Die weißen Folien erinnern uns an weite Seen und lenken ein wenig von Gegenwind ab. Nun haben wir auch die Zusage für das heutige Nachtlager bei Potsdam. Wir kommen bei Hannes und Familie unter – also im Garten – im Zelt – in der Kälte : D

Die letzten Meter fallen gewohnt schwer, doch durch Zufälle finden wir einen Geflügelautomaten mit verlockenden Frikassee im Angebot. Mit diesen Leckerbissen an Bord und der Aussicht auf ein warmes Abendbrot schaffen wir die verbleibenden 9 Kilometer im Nu. Während eine Hälfte das Zelt bestückt, besorgt die Andere schnell die restlichen Zutaten. Und so liegen wir nun hier im Zelt mit vollen Bäuchen und hoffen auf eine milde Nacht.

Tagesausgaben

  • Übernachtung bei Raik im Garten: 5€ (eigentlich kostenlos, aber ein kleines Dankeschön für die großartige Gastfreundschaft)
  • Frühstück: 7€
  • Kaffetrinken: 10€
  • Abendbrot (inkl. Nudeln und Gockel-Bolognese für den nächsten Tag): 17,50€

8 Kommentare

  1. Hut ab, bei diesen kalten Nächten im Zelt..🥶
    Ich wünsche euch baldige Wärme und weiterhin so eine wunderbare und lustige Berichterstattung.
    Auch die Tierfotos sind sehr schön.
    Liebe Grüße

  2. Liebe Grüße von OuO aus Schellerhau!
    Sie freuen sich über die tägliche Berichterstattung und hoffen jeden Tag, dass ihr vlt. doch ein warmes Quartier findet 😊.

    1. Liebe Grüße zurück aus dem Havelland – hier lässt es sich auch bei kühlen Temperaturen gut aushalten. Aktuell geben wir uns noch mit unserem kuscheligen Zelt zufrieden und bis jetzt war es auch dank Wärmflasche gut auszuhalten.

    1. Gut das du uns über die Art aufgeklärt hast… Wir glänzen hier immer nur mit gefährlichen Halbwissen und verschweigen solche Details gekonnt… 😏
      Danke wir hoffen auch auf ein paar mehr Plusgrade…

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