Tag 03 – Wasserwanderung
Zu moderater Zeit klingelte heute der Wecker. Der Frühstückstisch ist abermals reich gedeckt mit Leckereien aus der Heimat. Nur die Brötchen-Vorräte neigen sich dem Ende. Nach getaner Nahrungsaufnahme und Bereitstellung passender Verpflegung für den Tag starten wir zu fünft in Richtung Abenteuer-Wasser-Wanderung. Nach 15-minütiger Fahrt sind die Wanderschuhe bereit für den Einsatz. Die wunderbare Wanderung führt entlang eines Bachlaufs mit viel Geplätscher, satt-grünen Moos und allerhand Wasserspielchen. Vom größeren Wasserfall bis zu kleinen Stromschnellen ist alles dabei. Für uns heißt das, viele Dinge entdecken zu können und den Fluss mehrmals über feste und hängende Brücken zu queren. Freddy zeigt sich…
Tag 02 – Mischwald mit Pilzen
Kein Wecker. Erst zum Vormittag stapfen wir noch etwas verschlafen die knarrende Holztreppe hinunter in die Wohnküche. Der Duft von Brötchen steigt bereits auf und der Frühstückstisch füllt sich so allmählich mit Leckereien und Menschen. Draußen regnet es leicht und verleitet Freddy nur zum Minimal-Spaziergang und kurzem Beinheben auf dem Grundstück. Der Platz an der warmen Ofenbank ist dann doch viel verlockender. Bild des Tages Während draußen sich der Regen mit Schnee vermischt, werden in unserer Hütte fleißig Mischwälder mit Spielkarten gelegt und mit passenden Bewohnern ergänzt. Zum Nachmittag verziehen sich dann wie angesagt die Schnee-Regen-Wolken und wir machen uns…
Tag 01 – Mautstraßen
Nach dem 03:30 Uhr der Wecker zum Aufstehen geklingelt hatte, wir die letzten Sachen zusammengesucht und mit Freddy eine nächtliche Morgenrunde gelaufen sind, ging es für uns drei gegen 04:30 Uhr auf in Richtung Urlaub. Nach wenigen Metern mussten wir uns für die passende Route Gen Süden entscheiden: kurz über das weniger ausgebaute Tschechien oder weiter und länger über die vielbefahrenen Autobahnen Bayerns. Wir entscheiden uns im Sinne Freddys für die kürzere Fahrzeit durchs östliche Nachbarland. Betti kümmerte sich schnell noch um die digitalen Mautangelegenheiten. Wenig später überquerten wir auch schon die Grenze. In Tschechien erwarteten uns weniger Autobahnen, mehr…
Tag 20 – Vom Winter in den Frühling
Der Tag ist genau 3 Stunden und 30 Minuten alt, als uns der Wecker aus dem Land der Träume holt. In dem geräumigen Bett mit viel Decke konnten wir wunderbar vor uns hin schlummern. Doch es hilft ja nichts, die erste Maschine in Richtung Berlin soll ja nicht ohne uns fliegen. Also schwingen wir uns aus den Federn, packen die letzten Sachen in Rucksack und Koffer und schnabulieren noch eine Kleinigkeit. Pünktlich um 04:30 Uhr sitzen wir auch schon im Taxi zum Flughafen. Der Flughafen in Reykjavik ist etwas autonomer gestaltet, sodass wir vom Einchecken bis hin zum Boarding eigentlich…
Tag 19 – Im Tölt Richtung Heimat
Heute wachen wir das letzte Mal unter den zwei Daunendecken in der Wilma auf. Passend dazu können wir zum Frühstück nochmal die von gestern übriggebliebenen Pfannkuchen mit Nutella und Bananen genießen. Kurz vor neun verlassen wir dann auch schon den Campingplatz. Um 9:30 Uhr sind wir nämlich ganz in der Nähe mit zwei Islandpferden zum Ausritt verabredet.Als wir am Reiterhof ankommen, begrüßt uns nicht nur die liebe Sonne, sondern auch ein wunderbar aufgeweckter Collie. Wenig später folgen ihm noch zwei süße braune Labrador-Mischlinge, welche scheinbar frei auf dem riesigen Hof herumtollen können. Neben diesen verspielten Fellnasen gibt es natürlich auch…
Tag 18 – Baden im Schnee
Den vorletzten Morgen unserer Reise mit Wilma zelebrieren wir mit einem ausgiebigen Pancake-Frühstück. Gepaart mit Bananenscheiben und isländischer Nutella ist dies die perfekte Grundlage für den heutigen Tag.Wir wagen uns noch einmal etwas weiter nördlich von Reykjavik. Hier gibt es unter anderem noch den Þórufoss Wasserfall zu bestaunen. Uns haut er nicht wirklich vom Hocker. Trotzdem zieht der Wasserfall zahlreiche Menschen an, wurden hier doch Teile von Game of Thrones gedreht.Was uns aber vom Hocker haut, ist das heutige Wetter. Nach den stürmischen Tagen ist es heute fast windstill und die Sonne strahlt angenehm durch eine leichte Wolkendecke. Als Nächstes…
Tag 17 – Sonnenschein und Schneesturm
Zum dritten Mal wachen wir auf dem Parkplatz vor dem Þingvellir Nationalpark-Center auf. Immer noch stehen wir in einer riesigen Eispfütze, aus der wir uns noch vor der Morgentoilette herausmanövrieren müssen. Anschließend das gewohnte Spiel: Bett zerlegen, frühstücken, Nacht bezahlen und losfahren.Kurz bevor wir uns dem letzten Punkt widmen, zeigt sich sogar die Sonne für einen Augenblick am Himmel und lässt auf einen schönen Tag hoffen. Als wir wenig später losfahren, sind wir allerdings bereits schon wieder in einem heftigen Schneesturm. Da sich die Autowerkstatt weiterhin nicht gemeldet hat, ist unser erstes Ziel Hveragerði. Auch hier waren wir bereits vor…
Tag 16 – Wasserfall und Warten
Heute Nacht hat es wieder kräftig gewindet und ganz ordentlich geschneit. Das hatte zur Folge, dass Wilma auf einer Seite komplett im Eispanzer gehüllt war und der Weg zur Toilette mit gut 20 Zentimetern Neuschnee bedeckt war. Nachdem wir uns durch den Schnee gekämpft, lecker gefrühstückt und den Eispanzer beseitigt hatten, konnte es losgehen.Hier im Süden Islands haben wir noch eine kleine Wasserfallwanderung offen, die wir vor zwei Wochen übersprungen hatten. Bei etwas besserem Wetter mit leichtem Schneefall und wenig Wind machten wir uns auf die Socken. Immer entlang eines Flusses ging es bis zum Brúarfoss. Auf dem Weg begegneten…
Tag 15 – Waschtag & zurück auf Los
Trotz des rauen Sturms haben wir die Nacht in Wilma gut aushalten können. Da erstmal keine Wetterbesserung in Sicht war, nutzten wir auch die Gelegenheit zum Ausschlafen.Anschließend mussten wir uns aber wirklich um unsere sieben Sachen kümmern, denn der Vorrat an frischer Wäsche hatte den maximalen Tiefstand erreicht. Das heißt: Heute musste gewaschen werden. Zu unserem Bedauern empfahl sich keiner der nächsten Campingplätze für dieses Vorhaben. Daher fassten wir den Entschluss, das miese Wetter, bei dem man eh nichts sehen konnte, im Waschsalon in Reykjavik zu verbringen. Bis dahin waren es rund 2 Stunden Fahrt. Bild des Tages Gegen 14…
Tag 14 – Schnee, Regen, Sturm – Schneeregensturm
Der erste Schritt des Tages landet in einer frischen, noch unberührten Schneedecke aus der Nacht. Während wir im Land der Träume abgetaucht waren, wurden wir sanft eingeschneit. Der Schneefall sorgt außerdem für eine unfreiwillige Umstellung unserer Reisepläne. Denn eine wichtige Straße auf dem Weg zum eigentlichen nächsten Campingplatz ist über Nacht unpassierbar geworden.Daher führt uns unser Weg nicht auf die Westfjorde, sondern auf die nächstgelegene Halbinsel. Hier gibt es noch einige Plätze, die wir uns anschauen wollen. Im leichten Schneegestöber steuern wir die erste an. Eine heiße Quelle verspricht ein erneutes Badevergnügen im Freien. Und tatsächlich finden wir auf Anhieb…
