Distanz

0 km

Temperatur

8 °C in Dresden

Sattelzeit

00:00 h

Ausgaben

125,40 €

Es ist dunkel und merklich frisch, als wir die Morgenrunde drehen und anschließend zum Frühstück wackeln. Dies ist auf jeden Fall mehr süß als herzhaft. Es gibt – natürlich – Croissants, aber auch 4 verschiedene Kuchen und Schoko-Brioch. Ein bisschen Käse und Baguette finden wir aber auch. Dazu einen warmen Kakao und frisch gepressten Orangensaft. So gestärkt starten wir kurz vor 9 Uhr auf die weitere Rückreise.

Jedoch nicht ohne nochmal bei der nahegelegenen Patisserie zu halten. Die Auslage zeigt uns mit Abstand das Leckerste, was wir die letzten Tage in Frankreich gesehen haben. In jeder Ecke gibt es Kekse, Törtchen, Teilchen, Baguette und Kuchen. Hier allein hätten wir uns zwei Wochen durchprobieren können und hätten es wahrscheinlich nicht geschafft. Für die Fahrt entscheiden wir uns nach langem Überlegen für ein Baguette und die Törtchen Chou Chou sowie Mont Blanc.

Jetzt geht es aber wirklich los. Pünktlich um 9 sind wir zurück auf der Autobahn. Den nächsten Halt machen wir am Rhein-Rhone-Kanal, der uns mit warmen Sonnenstrahlen in Empfang nimmt. Hier sind zum Samstag einige Radfahrer unterwegs, trotzdem bleibt genug Platz und Grün, um Freddy ein bisschen laufen zu lassen. Dann geht es aber schon weiter, haben wir doch spontan eine Einladung zum Abendessen erhalten, welche wir uns nicht entgehen lassen wollen.

Bild des Tages

Wir machen noch ein weiteres Mal eine kleine Toiletten-Pause für alle Insassen. Mit dabei sind diesmal auch einige hundert Fußballfans des 1. FC Kaiserslautern – die Teufelsbande. Diese sind wohl auf Anreise zum Auswärtsspiel und „verschönern“ den Rastplatz mit ein paar Stickern und Gemälden. Wir hingehen verstauen uns wieder und rollen weiter. Nun ist es Zeit für eins der Törtchen. Dieses ist mit Abstand das Leckerste, was wir seit langem gegessen haben und besteht aus einem Mürbeteig, mit Salz-Karamell-Erdnuss-Sauce und Schoko-Mouse-Topping.

Gegen 20 Uhr rollen wir dann auch schon die A4 runter in Richtung Dresden. Und keine zehn Minuten später gibt es passenderweiße frischen Flammkuchen von der lieben Familie aufgetischt. Den warmen und herzlichen Empfang nehmen wir nur zu gern in Anspruch und können uns gut gestärkt und bester Laune auf den Endspurt machen.

Wir finden überraschender weiße eine guten Parkplatz vor unserem Haus. Während einer mit Freddy auf letzter Runde ist, baut der andere die Räder ab. Und dann sind wir wieder zurück im vertrauten Zuhause. Besonders Freddy ist die Freude anzumerken als er im Raketentempo die Treppe hinauf stürmt. Und auch wir sind froh, wieder da zu sein – mit jeder Menge tollen Erinnerungen.

Es war ein wunderschöner Urlaub voller netter französischer Begegnungen, mit viel Sonnenschein, guten Radwegen, magischen Tierbegegnungen, hübschen Landschaften und Städten und unendlich vielen leckeren Croissants, Baguettes und anderen französischen Schlemmereien. Frankreich – wir werden sehr gern wieder kommen!

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